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Nachfrage & Bedarf planen

Von guten Daten zu besseren Entscheidungen – mit Anna Hannemann

Über die Macht von Daten in der Logistik und warum demand forecasting der Schlüssel zur Skalierung ist.

ELeven logistics·04. März 2025·2 Min. Lesezeit
Zwei Personen im Gespräch vor rosa Hintergrund mit Sprechblase even it up, dahinter ein Podcast-Mikrofon.
In a nutshell

Daten sind länger wertvoll als die Systeme, in denen sie gespeichert sind – eine weise Erkenntnis, die den Kern der heutigen datengetriebenen Welt perfekt beschreibt. Doch Daten allein sind nur so wertvoll wie ihre Nutzung. In dieser Folge von 'even it up' sprechen wir mit Anna Hannemann, Project Director Automated Fulfillment bei Picnic, über die zentrale Rolle von Daten in der Logistik und wie datenbasierte Entscheidungen die Prozesse nachhaltig optimieren.

Wie Daten für smartere Logistik genutzt werden

Effiziente Prozesse und datengetriebene Entscheidungen sind entscheidend, um in der modernen Logistik wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders in dicht besiedelten Städten setzt sich das Prinzip "Goods to Person" durch: Statt dass Kommissionierer durch das Lager laufen, um Waren zu sammeln, werden die Waren automatisiert zu ihnen gebracht. Ein Konzept, das nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger ist.

Warum Demand Forecasting das A und O ist

Eine der größten Herausforderungen in der Logistik ist die Nachfrageprognose. Welche Produkte werden wann und in welcher Menge benötigt? Anna erklärt, dass Demand Forecasting der Grundstein für jede weitere Optimierung ist. Denn ohne eine präzise Prognose kann weder die Personalplanung noch die Lagerkapazität effizient gesteuert werden.

Spannend ist, dass durch digitale Kundendaten genau analysiert werden kann, wie sich Kaufverhalten und saisonale Schwankungen entwickeln. Schulferien, Feiertage oder Marketingkampagnen – all das beeinflusst die Nachfrage und wird in die Prognosen mit einbezogen.

Von Daten zu Entscheidungen – Herausforderungen und Chancen

Doch Daten allein reichen nicht aus. Sie müssen nicht nur analysiert, sondern auch in Handlungsempfehlungen übersetzt werden. Oft besteht die Gefahr, sich in Dashboards und KPIs zu verlieren, ohne daraus konkrete Konsequenzen abzuleiten.

Anna betont, dass eine datengetriebene Unternehmenskultur entscheidend ist. Alle Teams – von Logistik über HR bis Marketing – nutzen Daten aktiv für ihre Entscheidungen. Gleichzeitig wird aber auch darauf geachtet, dass die Daten qualitativ hochwertig sind – denn fehlerhafte oder ungenaue Daten können mehr Schaden als Nutzen bringen.

Automatisierte Lager und die Zukunft der Logistik

Mit dem Bau automatisierter Lager stellt sich eine neue Herausforderung: Wie plant man Kapazitäten für die Zukunft? Investitionen in solche Logistikzentren sind langfristig und erfordern präzise Prognosen. Hier helfen aggregierte Daten, um Trends vorherzusagen und flexibel zu bleiben. Besonders stark nachgefragte Produkte werden strategisch positioniert, und neue Technologien wie Roboter-Kommissionierung sorgen für weitere Effizienzsteigerungen.

Daten als Herzstück moderner Logistik

Die Erkenntnis aus dem Gespräch mit Anna Hannemann ist klar: Daten sind das Rückgrat jeder erfolgreichen Logistikstrategie. Vom Demand Forecasting über die Lagerplanung bis hin zur Personaleinsatzsteuerung – wer Daten intelligent nutzt, kann nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch nachhaltiger wirtschaften.

Unternehmen, die ihre Daten aktiv auswerten und nutzen, können ihre Supply-Chain-Prozesse optimieren und Wettbewerbsvorteile sichern. Ein echter Gamechanger in der Logistikbranche!

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EL
Autor*in
even logistics
Redaktion

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Datengetriebene Logistik: Demand Forecasting & Prozesse — even