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Wieso KI kein Ersatz für digitale Bildung ist - mit Dr. Julia Freudenberg

Über das Missverständnis, den menschlichen Verstand hinten anzustellen.

ELeven logistics·10. November 2024·1 Min. Lesezeit
Zwei Personen mit Mikrofonen bei einer Podcast-Aufnahme, dazwischen eine Sprechblase mit dem Text even it up
In a nutshell

Dr. Julia Freudenberg, Leiterin der Hacker School, spricht über digitale Chancengleichheit und die Herausforderungen zeitgemäßer Bildung. Warum TikTok kein Beweis für Digitalkompetenz ist, wie echte Teilhabe durch Programmieren gefördert wird – und wieso KI kein Ersatz für pädagogische Konzepte ist.

Code statt Konsum: Wie digitale Bildung gelingen kann

Dr. Freudenberg macht deutlich, dass viele Kinder und Jugendliche zwar Zugriff auf digitale Geräte haben, aber oft nicht wissen, wie sie diese sinnvoll nutzen können. Während TikTok und Co. omnipräsent sind, fehlt es an grundlegenden Kompetenzen im Umgang mit Code und Technik. Genau da setzt die Hacker School an – mit praxisnahen Programmierkursen, die Lust auf Technik machen und Selbstwirksamkeit stärken. Das Ziel: Nicht nur Konsumentinnen, sondern aktive Gestalterinnen der digitalen Welt.

Digitalisierung ist mehr als ein Smartboard

Ob KI oder andere digitale Tools – sie können Lehrer*innen entlasten, aber niemals pädagogische Arbeit ersetzen. Deshalb warnt Julia Freudenberg davor, technologische Lösungen als Ersatz für strukturelle Bildungsarbeit zu verstehen. Es braucht beides: moderne Werkzeuge und einen klaren Bildungsauftrag, der digitale Mündigkeit fördert.

Diversität im Tech-Bereich beginnt früh

Ein besonderes Anliegen der Hacker School ist es, mehr Mädchen und Kinder aus bildungsfernen Haushalten für Tech-Berufe zu begeistern. Denn wer nie mit Programmieren in Kontakt kommt, wird später kaum eine Laufbahn in der IT einschlagen. Frühzeitige Förderung, positive Vorbilder und niedrigschwellige Zugänge sind laut Freudenberg entscheidend, um Diversität in der Tech-Welt zu fördern.

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Mitarbeiter*innenzufriedenheit vs. technologische Trends? In dieser Folge erklärt Supply-Chain-Experte André Kaeber, warum der Fokus auf den Menschen immer Priorität haben sollte.

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EL
Autor*in
even logistics
Redaktion

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