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Cut-off-Zeit

KI-generiert

Kurz erklärt

Die Cut-off-Zeit ist der späteste Zeitpunkt, bis zu dem ein Auftrag eingehen muss, damit er noch am selben Tag bearbeitet, kommissioniert oder versandt werden kann. Aufträge, die danach eintreffen, werden in der Regel erst im nächsten Verarbeitungszyklus berücksichtigt.

Was ist die Cut-off-Zeit?

Die Cut-off-Zeit legt fest, bis wann ein Auftrag, sei es eine Kundenbestellung, ein Versandauftrag oder eine interne Nachschubmeldung, spätestens vorliegen muss, um noch innerhalb eines definierten Zeitfensters bearbeitet zu werden. Sie ist damit ein zentrales Steuerungsinstrument in der Auftragsabwicklung und verbindet die Anforderungen von Vertrieb, Lager und Transport miteinander. Ohne klar definierte Cut-off-Zeiten entstehen Planungslücken, die zu Überarbeitungen, Sonderschichten oder Lieferverzögerungen führen können.

Wie funktioniert die Cut-off-Zeit in der Praxis?

In der Intralogistik sind Cut-off-Zeiten auf mehreren Ebenen relevant. Im Lager definiert sie den Schlusspunkt für die Auftragsübergabe an die Kommissionierung: Aufträge, die bis zu diesem Zeitpunkt im Warehouse-Management-System (WMS) vorliegen, werden in die laufende Schicht eingeplant; spätere Aufträge wandern in den nächsten Batch. Im Transportbereich orientiert sich die Cut-off-Zeit an den Abholzeiten des Carriers oder an Abfahrtfenstern für Routen. Für den E-Commerce ist sie oft direkt mit der Versprechen an den Endkunden verknüpft, etwa „Bestellung bis 14:00 Uhr, Lieferung morgen