HANA
Auch: SAP HANA, HANA Datenbank, SAP In-Memory Datenbank, High-performance ANalytic Appliance, HANA DB
KI-generiert
SAP HANA ist eine In-Memory-Datenbankplattform von SAP, die Daten vollständig im Arbeitsspeicher hält und dadurch analytische sowie transaktionale Workloads in Echtzeit verarbeiten kann.
Das Wichtigste in Kürze
- SAP HANA speichert Daten primär im RAM, was Echtzeit-Abfragen über große Datenmengen ohne separate Data-Warehouse-Schicht ermöglicht.
- HANA ist die vorausgesetzte Datenbankplattform für SAP S/4HANA; ein Betrieb mit anderen Datenbanken ist bei dieser ERP-Generation nicht möglich.
- Im Lager- und Logistikkontext erlaubt HANA die gleichzeitige Verarbeitung von Transaktions- und Analysedaten auf einer einzigen Plattform.
- Betrieb ist sowohl On-Premises auf zertifizierter Hardware als auch in der Cloud (SAP BTP, Hyperscaler) möglich, die Wahl beeinflusst Lizenz- und Betriebskosten erheblich.
- Hohe RAM-Anforderungen und Lizenzkosten machen HANA vor allem für mittlere und große Unternehmen wirtschaftlich relevant.
Was ist SAP HANA?
SAP HANA (High-performance ANalytic Appliance) ist eine Datenbankplattform, die Daten primär im Hauptspeicher (RAM) statt auf klassischen Festplatten ablegt. Durch diesen In-Memory-Ansatz entfällt der zeitintensive Lesezugriff auf persistente Speichermedien, was Abfragen und Berechnungen um ein Vielfaches beschleunigt. HANA unterstützt sowohl transaktionale Verarbeitung (OLTP) als auch analytische Auswertungen (OLAP) auf derselben Datenbasis, ein Ansatz, den SAP als „Hybrid Transactional/Analytical Processing
Verwandte Begriffe
- API
Eine API (Application Programming Interface) ist eine definierte Schnittstelle, über die zwei Softwaresysteme automatisiert und standardisiert Daten austauschen können. In der Intralogistik verbindet sie Systeme wie WMS, ERP oder TMS miteinander und mit externen Diensten.
- BI
Business Intelligence (BI) bezeichnet die systematische Erfassung, Aufbereitung und Analyse von Unternehmensdaten, um fundierte Entscheidungen in Logistik und Supply Chain zu unterstützen.
- Bestandsführung
Bestandsführung bezeichnet die systemgestützte Verwaltung und Fortschreibung aller Lager- und Materialbestände in einem Unternehmen. Sie bildet die Grundlage für Disposition, Beschaffung und Abrechnung und stellt sicher, dass Buchbestand und physischer Bestand jederzeit übereinstimmen.
- Bewegungsdaten
Bewegungsdaten erfassen alle Transaktionen und physischen Warenbewegungen im Logistikprozess, von Wareneingang und Umlagerung bis zum Versand. Sie enthalten Zeitstempel, Mengen, Orte und beteiligte Einheiten und bilden die Grundlage für Transparenz, Steuerung und Analyse im Lager- und…
- Datenanalyse
Datenanalyse bezeichnet die systematische Auswertung von Rohdaten aus Logistik- und IT-Systemen, um Leistungskennzahlen zu messen, Ursachen von Abweichungen zu identifizieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.
- Datenbank
Eine Datenbank ist ein strukturiertes System zur persistenten Speicherung, Verwaltung und Abfrage von Daten. In der Intralogistik bildet sie die technische Grundlage für WMS, ERP und TMS, indem sie Stammdaten, Bewegungsdaten und Historien zuverlässig vorhält.
- Disposition
Disposition bezeichnet die operative Planung und Steuerung von Ressourcen, Mengen und Aufträgen in der Logistik, etwa in der Transport- oder Materialdisposition. Sie umfasst Zuweisung von Kapazitäten, Terminierung, Priorisierung und Reaktion auf Störungen.

