IoT
Auch: Internet of Things, Internet der Dinge, IIoT, Industrial Internet of Things, IoT-Sensorik, Connected Devices
KI-generiert
IoT (Internet of Things) bezeichnet die Vernetzung physischer Objekte, etwa Sensoren, Maschinen oder Ladungsträger, mit digitalen IT-Systemen, um Zustands- und Bewegungsdaten in Echtzeit zu erfassen und auszuwerten.
Das Wichtigste in Kürze
- IoT verbindet physische Objekte wie Sensoren, Fahrzeuge oder Regale mit IT-Systemen und macht deren Zustand in Echtzeit sichtbar.
- In der Lagerlogistik ermöglicht IoT die lückenlose Verfolgung von Ladungsträgern, Betriebsmitteln und Umgebungsbedingungen ohne manuellen Erfassungsaufwand.
- Die Wahl des Übertragungsstandards, etwa WLAN, BLE, LPWAN oder 5G, beeinflusst Reichweite, Energiebedarf und Investitionskosten erheblich.
- IoT-Daten entfalten ihren vollen Nutzen erst, wenn sie in übergeordnete Systeme wie WMS, ERP oder BI-Plattformen integriert werden.
- Datenschutz, Netzwerksicherheit und die Zuständigkeit für Gerätewartung sind zentrale Entscheidungsfelder, die vor der Einführung geklärt werden müssen.
Was ist IoT?
IoT steht für Internet of Things, auf Deutsch häufig als „Internet der Dinge
Verwandte Begriffe
- AI
Artificial Intelligence (AI) bezeichnet Systeme, die aus Daten lernen, Muster erkennen und auf dieser Basis Entscheidungen unterstützen oder automatisieren.
- API
Eine API (Application Programming Interface) ist eine definierte Schnittstelle, über die zwei Softwaresysteme automatisiert und standardisiert Daten austauschen können. In der Intralogistik verbindet sie Systeme wie WMS, ERP oder TMS miteinander und mit externen Diensten.
- Automatisierung
Automatisierung bezeichnet den Einsatz von Technologien und Systemen, um Prozesse ganz oder teilweise ohne menschliches Eingreifen auszuführen. In der Intralogistik reicht das Spektrum von einfachen Förderanlagen bis zu vollautomatischen Hochregallagern mit autonomen Fahrzeugen.
- BI
Business Intelligence (BI) bezeichnet die systematische Erfassung, Aufbereitung und Analyse von Unternehmensdaten, um fundierte Entscheidungen in Logistik und Supply Chain zu unterstützen.
- Barcode
Ein Barcode ist ein maschinenlesbarer, optischer Code, der Informationen als Muster aus Strichen und Lücken oder als zweidimensionale Matrix darstellt. Er ermöglicht die automatische Identifikation von Artikeln, Ladungsträgern und Dokumenten entlang der gesamten Lieferkette.
- Blockchain
Blockchain ist eine kryptografisch verkettete, verteilte Datenstruktur, in der Transaktionen manipulationsresistent und für alle Teilnehmer nachvollziehbar gespeichert werden.
- Cloud Computing für Logistik
Cloud Computing für Logistik bezeichnet den Betrieb von Logistiksoftware und Datenplattformen über externe Cloud-Dienste anstelle lokaler Rechenzentren. Typische Anwendungen sind Warehouse-Management-Systeme, Transportmanagementsysteme, Track-and-Trace sowie BI- und Integrationsplattformen.
- Datenanalyse
Datenanalyse bezeichnet die systematische Auswertung von Rohdaten aus Logistik- und IT-Systemen, um Leistungskennzahlen zu messen, Ursachen von Abweichungen zu identifizieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.
- Digital Warehouse
Digital Warehouse bezeichnet ein Lager, in dem Prozesse, Anlagen und Entscheidungen durchgängig datenbasiert und systemgeführt ablaufen. Typische Bausteine sind ein Warehouse-Management-System, Echtzeit-Transparenz, IoT-Sensorik, mobile Datenerfassung und automatisierte Optimierungslogik.
- Disposition
Disposition bezeichnet die operative Planung und Steuerung von Ressourcen, Mengen und Aufträgen in der Logistik, etwa in der Transport- oder Materialdisposition. Sie umfasst Zuweisung von Kapazitäten, Terminierung, Priorisierung und Reaktion auf Störungen.

