Kommissionierung
Auch: Picken, Auftragskommissionierung
KI-generiert
Kommissionierung ist das Zusammenstellen einzelner Artikel aus dem Lagerbestand zu einem konkreten Kundenauftrag, der personalintensivste Schritt im Lager.
Das Wichtigste in Kürze
- Kommissionierung verursacht oft über die Hälfte der Lagerbetriebskosten.
- Mann-zur-Ware und Ware-zum-Mann sind die beiden Grundprinzipien.
- Die Auftragsstruktur entscheidet über das passende Verfahren.
Was Kommissionierung bedeutet
Aus einem Bestand von tausenden Artikeln wird der eine Auftrag zusammengestellt: drei Schrauben, ein Gehäuse, zwei Kabel. Jeder Griff kostet Zeit, und die Summe dieser Griffe macht in vielen Lagern über die Hälfte der Betriebskosten aus.
Verfahren im Vergleich
Beim Mann-zur-Ware-Prinzip läuft die Person zum Regal. Bei Ware-zum-Mann bringt die Technik den Behälter an den Arbeitsplatz. Die Batch-Kommissionierung bündelt mehrere Aufträge zu einem Rundgang und sortiert erst danach.
Welches Verfahren passt, entscheidet die Auftragsstruktur: viele kleine Aufträge sprechen für Batch, wenige große für einzelne Rundgänge.
Verwandte Begriffe
- Hochregallager
Ein Hochregallager ist ein automatisiertes Lager mit Regalen ab etwa zwölf Metern Höhe, in dem Regalbediengeräte die Paletten selbsttätig ein- und auslagern.
- Palette
Eine Palette ist ein genormter Ladungsträger aus Holz, Kunststoff oder Metall, der Waren so bündelt, dass Stapler und Fördertechnik sie als Einheit bewegen.

