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Warehousing & Fulfillment

Von grauen Wireframes zu Buttermilchgelb – der Anfang unserer Marke

Vom ersten Scribble zur eigenen Marke – wie wir aus „nichts“ etwas gebaut haben, das heute „even“ heißt.

Andreas LöweAndreas Löwe·25. Juli 2025·3 min read
Von grauen Wireframes zu Buttermilchgelb – der Anfang unserer Marke

In a nutshell:Im letzten Teilging’s um unsere erste Finanzierung – ein Riesenschritt. Aber ehrlich gesagt: Vieles begann lange davor. Bevor überhaupt ein Gedanke an Geld aufkam, hatten wir schon etliche Stunden in erste Entwürfe gesteckt. An der Plattform gefeilt. Diskutiert. Verworfen. Noch mal neu gedacht.

Natürlich sah das alles noch ganz anders aus als heute. Aber so ist das eben: Wenn du an etwas Großem arbeitest, kannst du gar nicht alles vorausplanen. Klar hatten wir eine Ausrichtung im Kopf – und die haben wir in den ersten 12 Monaten auch ziemlich konsequent umgesetzt. Aber drumherum? Entsteht ständig Neues. Neue Fragen, neue Ideen, neue Learnings. Weil wir dazwischen sitzen – zwischen Endnutzern und Anbietern. Zwischen Community-led und Customer-led. Und in genau diesem Pingpong optimieren wir jeden Tag weiter.

 

Wireframes der initialen Plattform

Markenaufbau aus dem Nichts

Parallel dazu: Die Frage nach unserer Marke. Wir hatten nichts. Kein Name, kein Logo, kein Design. Nur graue Kästchen.

Fest stand aber: Wenn wir’s machen, dann anders. Der Blick auf den Markt war klar: Vieles sah aus wie Männerduschgel. Blau, Orange, Maskulin, Tech. Sorry an alle, die diese Farben verwenden – aber wir wollten auffallen. Ohne Lautstärke, aber mit Stil.

Und dann wurde es… bunt.

Farbauswahl even

Erste Moodboards, Farbpaletten, Kombinationen. Irgendwann hatten wir gefühlt 70 Farben offen und ich dachte mir nur: Wo fängt man da eigentlich an? Ich hatte keine Ahnung, wie aufwändig so etwas wird. Zum Glück hatten wir dabei den besten Support, den man sich wünschen kann. Shoutout an Jana Rauthenstrauch – danke für deine Geduld und dein Auge für’s Ganze! Für alle mit Bedarf an Grafik: Grete macht Grafik (Ich verspreche: Ihre Arbeit ist besser als ihre Webseite!)

Der Name – eine Odyssee

Und als ob das alles nicht schon genug gewesen wäre, kam dann die Namenssuche. Holy moly… was wir da alles durch hatten. Ein paar Highlights oder eher Lowlights gefällig?

  • logDNA (klingt wie ein Developer-Tool… war auch eines)
  • Gustave (wegen Gustave Eiffel, na klar!)
  • Hive (war schon vergeben, Grüße nach Berlin!)

Nach endlos vielen Vorschlägen und Diskussionen landeten wir irgendwann bei: even.

Damals dachten wir: „Klingt gut. Bedeutet irgendwie ‚ausgeglichen‘. Ist kurz. Kann man sich merken.“ Heute würden wir sagen: Es fühlt sich einfach richtig an.

Und dann: Zurück zur Farbpalette. Was passt zu „even“? Der mutigste Vorschlag: Buttermilchgelb und Rosa. Ich sag’s ehrlich: Am Anfang war das auch für mich ungewohnt. Aber heute? Ich liebe unsere Palette. Sie ist anders. Freundlich. Wiedererkennbar. Und verdammt nochmal: Sie funktioniert.Farbpalette even logistics

Unsere Stimme: Einfach. Ehrlich. Punktgenau.

Eine Plattform ist nicht nur Technik. Sondern auch Ton. Haltung. Sprache. Uns war früh klar: Wir wollen nicht künstlich klingen. Nicht aufgesetzt oder übertrieben professionell. Sondern nahbar. Klar. Vielleicht auch mal mit Humor. Aber immer mit Substanz. Inhaltlich wollen wir Mehrwert liefern – keine Buzzword-Bingo-Show. Sondern echte Einblicke. Hilfreiche Vergleiche. Klare Meinungen. Und wenn wir’s nicht wissen, sagen wir das auch.

Ach, und bevor ich’s vergesse – das Logo! Nicht spektakulär, aber ehrlich. Es ist einfach unser Name. Gerade, ruhig, unaufgeregt. Genau wie wir. „Meinen“ Logo-Entwurf möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Logoentwurf Andreas

Ich weiß gar nicht wieso der es nicht geworden ist… 

Danke fürs Mitlesen! Im nächsten Teil (Teil 4) erzähle ich euch dann mehr über unseren Plattform-Start, die erste Beta und unsere Learnings im Go-to-Market. War natürlich alles andere als linear und reibungslos. 

Bis dahin,
Andreas

 

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Andreas Löwe
Author
Andreas Löwe
Andreas Löwe is the founder and CEO of even logistics. With over 10 years of experience in logistics, he has developed a deep understanding of the challenges and opportunities in the industry. Several years ago, he recognized that the logistics market is often characterized by a lack of transparency and clarity. In early 2024, he decided to actively address this problem and founded even logistics – a platform dedicated to cutting through the logistics jungle and providing decision-makers with clear guidance.

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