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Auftragsmanagement

Auch: Order Management, Auftragsverwaltung, Auftragssteuerung, Order Management System, OMS

KI-generiert

Kurz erklärt

Auftragsmanagement bezeichnet die systematische Steuerung und Überwachung von Aufträgen über ihren gesamten Lebenszyklus, von der Erfassung über Priorisierung und Statusverfolgung bis zum Abschluss. Es bildet die operative Klammer zwischen Vertrieb, Logistik, Einkauf und IT.

Das Wichtigste in Kürze

Was ist Auftragsmanagement?

Auftragsmanagement umfasst alle Prozesse, mit denen ein Unternehmen eingehende Aufträge strukturiert erfasst, verarbeitet, verfolgt und abschließt. Der Begriff beschreibt dabei weniger ein einzelnes System als eine Querschnittsfunktion, die verschiedene Bereiche verbindet: Vertrieb, Einkauf, Lager, Transport und IT. Ziel ist es, Aufträge zuverlässig, termingerecht und transparent durch das Unternehmen zu steuern, ohne dass Informationen zwischen Abteilungen verloren gehen.

Ein Auftrag durchläuft typischerweise mehrere Phasen: Annahme und Prüfung, Freigabe und Priorisierung, operative Bearbeitung (etwa Kommissionierung, Versand oder Beschaffung) sowie Statusrückmeldung und Abschluss. Auftragsmanagement stellt sicher, dass jede Phase klar definiert ist, Verantwortlichkeiten zugewiesen sind und Änderungen wie Stornierungen, Mengenkorrekturen oder Terminverschiebungen kontrolliert verarbeitet werden.

Wie funktioniert Auftragsmanagement in der Praxis?

In der Intralogistik ist das Auftragsmanagement eng mit dem Warehouse Management System (WMS) und dem ERP-System verzahnt. Aufträge entstehen meist im ERP und werden an das WMS übergeben, das daraus Kommissionier- und Versandaufgaben ableitet. Transportmanagementsysteme (TMS) übernehmen anschließend die Steuerung der Auslieferung. Diese Systemkette funktioniert nur dann reibungslos, wenn Schnittstellen sauber definiert sind und das führende System klar festgelegt ist. Dies ist ein Punkt, der in der Praxis häufig zu Abstimmungsaufwand führt.

Wichtige Funktionen im Auftragsmanagement sind:

  • Zentrale Auftragserfassung aus verschiedenen Kanälen (EDI, Shop-Systeme, manuelle Eingabe)
  • Priorisierungslogik, die Dringlichkeit, Kundenwert oder Lieferfenster berücksichtigt
  • Echtzeit-Statusverfolgung für interne Teams und externe Partner
  • Änderungsmanagement für Korrektionen und Stornierungen nach Auftragseingang
  • Eskalationsregeln bei Verzögerungen oder Ausnahmen

Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Bei der Bewertung von Auftragsmanagement-Lösungen oder der Neugestaltung bestehender Prozesse solltest du vor allem drei Aspekte prüfen: Erstens die Integrationsfähigkeit, wie gut lässt sich die Lösung an bestehende ERP-, WMS- und TMS-Systeme anbinden? Zweitens die Flexibilität im Änderungsmanagement: viele Systeme sind für den Standardfall optimiert, aber nicht für die unvermeidlichen Ausnahmen. Drittens die Transparenz nach außen. Können Kunden und Lieferanten Auftragsstatus selbstständig einsehen, reduziert das den manuellen Kommunikationsaufwand erheblich. Anbieter lösen diese Anforderungen unterschiedlich; eine sorgfältige Anforderungsanalyse vor der Systemwahl ist deshalb unerlässlich.

Häufige Fragen

Auftragsmanagement umfasst die Erfassung, Prüfung, Priorisierung, operative Bearbeitung, Statusverfolgung und den Abschluss von Aufträgen. Dazu gehören auch Prozesse für Änderungen, Stornierungen und Eskalationen bei Ausnahmen.

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